Hand in Hand


Die Initiative

Hand in Hand - Solidarität mit unterschiedlichen Völkern, Kulturen und Religionen ... „Main dans la Main“ | Westafrikanische Kunst in Niederbayern, ist das Motto der zweiten Kunstausstellung, die sich mit unserer globalisierten Welt befasst. Nach Brasilien, Ausstellung 2002 („de mãos dadas“ | Brasilianische Kunst in Niederbayern), steht diesmal Afrika im Mittelpunkt, genauer gesagt Westafrika, und dort einer der ärmsten Staaten dieser Welt: Burkina Faso.

Die Weltwirtschaftskrise hat uns in eindrucksvoller Weise vor Augen geführt, dass niemand und schon gar nicht wir in Deutschland, auf einer „Insel der Seligen“ leben können, ohne uns um den Rest der Welt zu kümmern.

Mit der neuen Ausstellung möchten wir Ihr Interesse für Afrika wecken. Ein Kontinent, dem wir Europäer aber auch die Amerikaner unendlich viel schuldig sind. Zerstörung der Stammesstrukturen durch unsinnige Grenzziehungen, zwangsweise Einführung der Demokratie, mehr oder wenige offene Unterstützung grausamer Diktatoren, die vor allem Wirtschaftsinteressen der westlichen Welt vertreten, Hungersnöte, Heuschreckenschwärme, Überschwemmungen, ebenso wie die durch die Industrienationen hervorgerufenen Folgen globaler Erwärmung und die damit verbundene Ausbreitung der Sahara.

Afrika und die afrikanischen Menschen sind all dem schutzlos ausgesetzt. Der Kontinent und vor allem Westafrika und die Sahelzone benötigen dringend unsere Hilfe. Nicht indem sie, wie Weltbank oder der Weltwährungsfonds jahrelang die Vergabe von Krediten und Hilfen zwingend vorgeschrieben haben, Agrarprodukte anbauen, die die Staaten der EU gerade im weltweiten Wettbewerb benötigen. Afrika braucht, ähnlich wie der chinesische Fischer, die Angel zum Fischen und nicht den Fisch. Die Angel, das sind Gesundheit und Bildung.

Die Ausstellung „Main dans la Main“ wird deshalb Bilder von Mitgliedern der Künstlervereinigung WEKRE aus Ouagadougou, Burkina Faso, verkaufen. Der Erlös kommt zu 60 Prozent den Künstlern und ihren Familien zu Gute und zu 40 Prozent einem Krankenhaus, das sich speziell um unterernährte Kinder und Aidskranke in Sabou, Burkina Faso, kümmert - in einem Gebiet, in dem 80.000 Menschen auf einen einzigen Arzt angewiesen sind.

Das Krankenhaus wurde von Franziskaner-Mönchen erbaut und wird von Franziskanerinnen betrieben und geleitet. Wenn Sie hier in Niederbayern ein Bild kaufen, sorgen Sie dafür, dass der Betrieb des Krankenhauses aufrecht erhalten bleibt, dass Krankenpfleger und Krankenhelfer dort angestellt werden können. Damit helfen Sie nicht nur dem Krankenhaus, sondern auch, dass mehr Familien, einen Job zum Überleben haben oder dass Eltern mit ihren unterernährten Kindern die Hilfe des Krankenhauses in Anspruch nehmen können - auch, wenn sie kein oder zuwenig Geld haben.